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Du
Fu
(712-770)
Auf
der Reise bei Nacht niedergeschrieben meine Gefühle
Im
feinen Gras ein sanfter Wind am Ufer Unter dem hohen Mast
allein bei Nacht im Boot Die Sterne hängen herab, die
Wildnis breitet sich aus Der Mond steigt herauf, der große
Strom fließt dahin Ist mein Name vielleicht durch
Dichten bekannt geworden? Das Amt wegen Alter und Krankheit
mußte ich aufgeben Es weht mich hin und her, wem
gleich? Einer Sandmöwe zwischen Himmel und Erde

lü
yè shū huái Reise / Nacht / aufschreiben
/ hegen
 xì
cǎo wéi fēng àn fein / Gras /
leicht, gering / Wind / Ufer

wéi
qiáng dú yè zhōu hoch / Mast /
allein / Nacht / Boot

xīng
chuí píng yě kuò Sterne /
herabhängen / eben / Wildnis / sich erstrecken

yuè
yǒng dà jiāng liú Mond / aufsteigen
/ groß / Fluß / fließen

míng
qǐ wén zhāng zhù Name / wie /
Literatur, Text / bekannt

guān
yīn lǎo bìng xiū Amt / wegen / alt /
krank / ruhen

piāo
piāo hé suǒ sì wehen / wehen / was
/ von allem / gleichen

tiān
dì yì shā ōu Himmel / Erde / eine /
Sand / Möwe
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